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Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten vielleicht nicht
vollbringen,
aber versuchen will ich ihn.
(Rainer Maria Rilke)

Willkommen auf meiner Homepage FERROMEL !


John Ronald Reuel Tolkien, ehemals Professor für germanische Philologie an der Universität Oxford und Autor des berühmten Romans "Der Herr der Ringe", mit dem er zum Vater der "Fantasy" wurde, war ein leidenschaftlicher Sprachenerfinder und beschäftigte sich auch intensiv mit der Erforschung der Elbensprachen und -schrift.
Ferromel ist wohl ein Wort aus dem elbischen Sindarin von Mittelerde, einer Sprache, die seltsamerweise vereinzelt dem Lateinischen verwandte Elemente zu enthalten scheint. Läßt sich FERROMEL doch einfach mit "Eisenhonig" übersetzen. In den Mythen von Mittelerde soll von einem namentlich leider unbekannten der im Bergbau und der Erzverhüttung kundigen Erebor-Zwerge berichtet worden sein, der eine unterirdische Felsquelle entdeckte, aus der ein zähflüssiger, süßer Saft träufelte. Dieser hatte zufolge des stark eisenhaltigen Gesteins eine dunkle rostbraune Farbe und sie nannten ihn Ferromel-Eisenhonig. Er soll bei den Elben wegen seines Wohlgeschmacks hochbegehrt gewesen sein und auf Körper und Gemüt eine wohltuende und heilsame Wirkung gehabt haben.
Rechts ist das Wort Ferromel in der Tengwar-Schrift des klassischen noldorischen Sindarin dargestellt. Darüber ein gerademal daumenbreit großer Erebor-Zwerg aus meiner Citadel-Figurensammlung. Wegen seines Wohlklangs und meiner Vorliebe für Honig und rostrote Farbtöne wählte ich FERROMEL als Namen für meine Website. Vilem