Die Tengwar-Schrift: Zeichen-Tabelle
Die Tabelle zeigt die übliche, den phonologischen Gesichtspunkt betonende Anordnung der Tengwar-Zeichen. Die neben den Tengwar angegebene Lautbedeutung (lateinischer Buchstabe) entspricht dem sogenannten Sindarin-Modus, d.h. dem Lautwert der Tengwar in der Sindarin-Sprache. Diese Tabelle kann zweckmäßigerweise zur Transkription tengwar-geschriebener Sindarin-Texten in (lesbare) lateinische Schrift verwendet werden.
Für den umgekehrten Weg, d.h. die Übertragung in Tengwar-Schrift sollen die nach dem lateinischen Alphabet geordneten Zeichenlisten auf den folgenden Seiten dienen.

Anmerkungen zur Tabelle
- Für den Lautwert der Zeichen 17 bis 24 werden von Tolkien in den Sindarin-Texten zwei verschiedene Konventionen verwendet:
Konvention I: Für n und m werden die Zeichen 17 und 18 verwendet. Dann werden die Zeichen 21 für ein schwach gesprochenes r, 22 für ein als Halbvokal zu sprechendes v und 24 für ein auf einen Vokal folgendes w verwendet. Das Zeichen 25 wird für ein gerolltes r verwendet. Die Verdopplung von n und m wird durch ein tildenähnliches Zeichen über dem Tengwa angezeigt.
Konvention II: n und m werden durch die Zeichen 21, 22, deren Verdopplung durch die Zeichen 17,18 dargestellt. Schwaches, nichtgerolltes und gerolltes r werden beide mit Zeichen 25 wiedergegeben.

- R = Ringinschrift (Schwarze Sprache), S = Sindarin, W = Westron vor dem Lautwert heißt: der Lautwert gilt für diese Sprache.
- Die Zeichen 23, 35 und 36 werden in Diphtongen (z.B au, eu) als zweiter Vokal des Diphtongs verwendet.
- In Zeichen 3 das c wird immer wie k gesprochen, Zeichen 9 ist ein stimmlos gesprochenes th (engl. "forth"), Zeichen 13 ein (mit dh symbolisch umschriebenes) stimmhaft gesprochenes th (engl. "the").
- Die Zeichen ohne Lautwertangabe kommen im Sindarin nicht vor.
- Weitere Anmerkungen zur Aussprache und insbesondere zur Schreibung der Vokale siehe die Anmerkungen auf den folgenden Seiten.