Hobby-Elektronik: Fahregler mit Anfahrverzögerung unter Verwendung des einstellbaren Spannungsreglers LM 317 und des Opamps LM 324
(Quelle: Zeitschrift Model Railroader 1981)
Bauteilliste
R1=1k (frei wählbar zur Herabsetzung der Maximal-Geschwindigkeit oder entbehrlich); R2=22k; R3=1,5k; R4=10k; R5=220; R6=1k; P1=10k; C1=220u; D1,D2,D3,D4=1N4002;
ICs: LM 324; LM 317;
S1=Schalter 1 x EIN; S2,S3=Taster; S4=Schalter 2 x UM,
+ Ub = ca. +12 Volt
Funktionsbeschreibung
Das als Fahrpoti dienende Potentiometer P1 steuert über den als Spannungsfolger geschalteten Operationsverstärker LM 324 den einstellbaren Spannungsregler LM 317 an, dessen Ausgang die Fahrspannung über den Polwendeschalter S4 ans Gleis liefert.. Bei geöffnetem Schalter S1 wird C1 über R2 auf- bzw. entladen, was zu einer verzögerten Reaktion bei Änderung der Schleiferstellung von P1 führt (Anfahr-Verzögerung). Durch Betätigung der Taster S2, S3 wird C1 schnell bzw. langsam entladen, was zu einer schnellen bzw. langsamen Abbremsung des Zuges führt.
(Hinweis: Das Operationsverstärker-IC LM 324 enthält vier Operationsverstärker, von denen hier nur einer verwendet wird. LM 324 ist intern für den Betrieb mit nur einer (!) Betriebsspannung geschaltet und daher nur durch gleichartige Opamps (z.B. Zweifach-Opamp NE 532 N) austauschbar.)
Für Z-Lokomotiven wohl nicht sehr interessante Schaltung.