Hobby-Elektronik: Mit Solar-Element betriebene LED-Leuchte
Das Bild zeigt die von einer solar betriebenen Gartenleuchte aufgenommene Schaltung, die nur als eine Variante anderer Schaltungen, die den gleichen Zweck erfüllen, anzusehen ist.

Schaltungsbeschreibung: Das Solarmodul (Solarelement, Leerlaufspannung ca. 4,6 Volt) lädt bei Beleuchtung tagsüber über die Diode D1 die beiden NiCd- Akkuzellen (Größe AA) auf.
Der Transistor T3 bildet zusammen mit T2 einen Oszillator, dessen Wechselspannung nach Gleichrichtung durch T4 größer als die Akkuspannung ist und eine weisse LED-Lampe zum Leuchten bringt. Als Oszillatorfrequenz wurde ein Wert von ca. 50 Kilohertz gemessen. (Die im Schaltplan angegebenen Werte der frequenzbestimmenden Elemente L, C1, C2 sind möglicherweise falsch, da sie aufgrund etwas dubiosen Aufdrucks nicht sicher ermittelt werden konnten.)
Da die LED nur bei Dunkelheit leuchten soll, muß der Oszillator bei Tageslicht ausgeschaltet bleiben. Hierzu dient T1. Bei beleuchtetem Solarelement steht an dem mit einem * bezeichneten Punkt eine Spannung von ca. 0,6 Volt (Durchlaßspannung von D1) bezogen auf den Minuspol des Akkus. Der PNP-Transistor T1 ist also leitend und hält die Basis von T2 auf Pluspotential fest, wodurch der Oszillator gesperrt ist. Bei Dunkelheit produziert das Solarelement keine Spannung und die Basis von T1 erhält jetzt über R2, R3 Pluspotential, so daß T1 gesperrt, d.h. die Emitter-Kollektorstrecke von T1 hochohmig ist. Der Oszillator T2, T3 geht, gespeist von der Akku-Spannung in Betrieb, und die LED leuchtet auf.
Mit dem Schalter S kann die LED-Lampe ggf. abgeschaltet werden.

(20.11.2009)