Hobby-Elektronik: NF-Kleinsignalverstärker mit Transistoren
I) Einstufige NF-Kleinsignalverstärker
Die Dimensionierung der Schaltbeispiele ist als Anhaltspunkt zu betrachten, sie hängt u.a. vom verwendeten Transistortyp und dessen Verstärkungsfaktor ab. Die Arbeitspunkteinstellung mittels des Basiswiderstandes bzw. Basisspannungsteilers sollte i.a. so gewählt werden, daß am Kollektor bzw. Emitterausgang etwa die halbe Betriebsspannung ansteht. Verwendbarer Transistor z.B. Universaltyp BC 548.

1 Einfachstmöglicher Transistorverstärker, hier als Kopfhörer-Verstärker. Bei Ersatz des Kopfhörers durch einen Widerstand, kann das verstärkte NF-Signal über einen Koppelkondensator am Kollektor abgenommen werden.
2 Einfache klassische Verstärkerstufe in Emitterschaltung mit Gleichspannungs-Stabilisierung mittels Basis-Spannungsteiler und Emitterwiderstand, der wechselspannungsmäßig mit einem Kondensator überbrückt wird.
3 Verstärkerstufe in Kollektorschaltung, sogenannter Emitterfolger oder Impedanzwandler. Ausgangsspannung am Emitter etwa gleich Eingangsspannung, also Spannungsverstärkung Vu <= 1, aber hoher Eingangs- und niedriger Ausgangswiderstand, daher hohe Stromverstärkung. Verwendung als hochohmige Eingangsstufe, z.B. für Kristall-Mikrofone.
4 Verstärkerstufe in Basis-Schaltung mit niederohmigem Eingang, z.B. für dynamische Mikrofone. Die Basisschaltung wird meist jedoch nur in HF-Anwendungen wegen geringer Rückwirkung verwendet.

5 Besonders stabiler Emitterfolger mit hoher Stromverstärkung. Nachteil: Massefreie Signalquelle erforderlich (nach FUNKSCHAU 1975)
6 Verstärkerstufe mit hochohmigem Eingang durch sogenannte bootstrap-Schaltung und mit angehängtem Emitterfolger. Verstärkung Vu ~ 1, da Rc = Re. Verwendung als Trennverstärker (nach FUNKSCHAU 1971).
7 Hochwertige HiFi-Eingangsstufe in bootstrap-Schaltung (nach FUNKTECHNIK 1969).

 

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